226. Regiment
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Zitate

In der zwergischen Taktik gibt es überhaupt keinen Ausdruck für "Rückzug". Dafür kennen sie tatsächlich etwas das sich "abwehrendes Vorstürmen" nennt.
Auszug aus dem Handbuch "Verbüdete Taktiken" der Streitkräfte von Hillsbrad
Wilkommen Soldat, beim 226.!

Der grosse Knall

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Tsch-Tsch-Tsch Das Geräusch verhiess nichts Gutes Tsch-Tsch-Tsch immer wieder in ihrem Kopf. Der Nacken schmerzte und der pelzige Geschmack auf ihrer Zunge mischte sich mit dem süsslich-fahlen Geruch der Gosse der wie ein dicker und unausweichlicher Nebel in ihre Nase drang und sich an das Zäpfchen hinten im Hals festklammerte wie ein dicker Brocken faules Fleisch Tsch-Tsch-Tsch Langsam öffnete sie die mit Schlafdreck verkrusteten Augen. Ein kurzes, aber geräuschvolles Würgen liess den schweren Kopf automatisch zur Seite kippen. Tsch...es verstummte. Endlich. Mit dem Handrücken wischte sie sich über die trockenen Lippen, sie schaute sich um. Der erste Sichtkontakt mit ihrem erbärmlichen Dasein an einem neuen Tag fand durch gerötete Augen in einer verschwommenen Sicht statt. „Glotz nicht so, Mensch! Troll dich mit deinem Besen!“ Schnarrte sie einem Alten mit heiserer Stimme entgegen. Er machte Anstalten, mit dem dorren Reisig die Kakophonie des Tsch-Tsch-Tsch vor ihren Füssen einfach weiter zu komponieren. „Ich sage es Dir zum letzten mal: Feg' woanders! Oder...“ Die schmutzigen und zittrigen Finger grabschten nach einer leeren Flasche, derer einstiger alkoholischer Inhalt ein gutes Kopfkissen war für die vergangene Nacht. Der Alte machte eine beschwichtigende Handbewegung und ging von dannen. Sie schwitzte. Und wie sie schwitzte. Die Beine zitterten. Lebenszeichen der schlechten Art. Der letzte Rest Blutschatten wurde aus einem kleinen Beutel, den sie an einer langen Lederschnur um den Hals gebunden hatte, genommen und hastig im Mund verrieben. Sie schloss wieder die Augen und lehnte den Kopf gegen das kalte Mauerwerk. Helle Punkte flackerten in der Dunkelheit auf und eine wohlige Wärme erklomm ihren ausgemergelten Körper. Das zittern ebbte ab. Bereit. Bereit für einen Tag, der sie wie gehabt quälen würde. Mit Mühe stand sie auf, ihr Kopf begann zu arbeiten wie ein altes Zahnwerk. Knirsch-Knirsch-Ratter. Mit einigermassen festen Schritten wurde der Weg in die Kaschemme am Hafen eingeschlagen. Die Augen fest auf den Boden fixiert trat sie in die düstere Spelunke ein. Der Feiste Wirt hatte noch nicht gefegt, stellte sie fest. Ein Grund, sogleich in ihr Zimmer zu verschwinden. Seit sie des öfteren mehr oder weniger freiwillig die Gosse zu ihrem Nachtlager erkoren hatte, war das Tsch-Tsch-Tsch der Besen unerträglich für sie geworden. Es war ein grauenhaftes Geräusch welches sie daran erinnerte, dass ein weiterer elendiger Tag im Suff und Rausch angebrochen war. „He! Momentchen mal Zwergin!“ Sie schaute mit blutunterlaufenen Augen zu dem Dicken. Er war gerade daran, ein fauliges Stück Fleisch mit einem kleinen Beil in mundgerechte Häppchen zu zerteilen. Sie musste ihren Brechreiz unterdrücken. „Kannst Du heute zahlen? Nicht? Nein? Bestimmt ist der Captain wieder nicht gekommen um Dir Deinen Sold auszuzahlen.“ Ein höhnisches Grinsen machte sich zwischen den fetten Backen breit „Räum das Zimmer. Jetzt. Oder es gibt Ärger!“ Der Schenk blickte mit seinen Schweinsäuglein auf die Zwergin und um dem gesagten Nachdruck zu verleihen, liess er das schmierige Beil mit all seiner Kraft in den Fleischklumpen vor sich saussen. Die Fliegen, welche sich auf dem Tisch in Erwartung einer guten Brutstätte versammelt hatten, wirbelten nun aufgeschreckt durch die Luft. „Du willst doch keinen Ärger, oder?“ Sie schüttelte den Kopf und schlich wortlos die knarzende Treppe hinauf, hin zu dem Zimmer, welches nun nicht mehr ihre Bleibe war. Etwas Licht drang durch die Lamellen der verschlossenen Fensterläden und brach sich in der miefigen, staubigen Luft. Bupuu liess sich auf den Strohsack, der als Nachtlager diente, sacken. Sie puhlte die allerletzten Krümel Blutschatten aus dem Beutel, jede Falte wurde ausgekratzt, jede Naht nach etwas der Droge kontrolliert. Mit starrem Blick und ein wenig des Kristall auf ihrer schmutzigen Handfläche schaute sie zu dem Fenster gegenüber, in welchem sich ihr Gesicht schemenhaft spiegelte. Die Haare waren zerzaust, verfilzt und nicht geflochten. Die Gromrilringe, welche einst ihr ganzer Stolz waren und einst die schönen roten Zöpfe zusammen hielten, waren schon lange aus Geldmangel verkauft. Wie fast alles, was sie besessen hatte und mehr oder weniger von Wert war. Ihr Gesicht war ausdruckslos und eben das einer Süchtigen. An Korporal Bupuu Zharrbarag vom 226. Scharfschützenregiment erinnerte nichts mehr. Genau so wenig würde sich in ein paar Jahren jemand an das 226. erinnern. Es tat heute schon fast keiner mehr. Geblieben waren all die wunderbaren Erinnerungen und Heldentaten, welche sie manchmal zum Amüsement der Menschen und Elfen in Form von Geschichten zum besten gab. Manchmal für einen Groschen, ein anderes mal aus der Bierlaune heraus. Und wenn sie gefragt wurde, was mit den Truppen des 226. geschehen war, so gab sie zumeist mit gleichgültigem Tonus in ihrer Stimme zur Antwort: „Schaut mich an, aus mir ist das geworden was ich jetzt bin. Vielleicht ist es einigen besser ergangen, vielleicht aber auch nicht.“
Sie griff geistesabwesend in eine der Taschen ihrer schäbigen Kleidung und zog eine kleine Pfeife hervor die sie mit dem Quentchen gefundenen Blutschatten füllte. Sie führte sie zum Mund, entzündete den Inhalt und atmete den bitteren Rauch tief ein. Ihre Augen tränten und sogleich begann ihr Zahnfleisch zu bluten. Ihr Mund füllte sich mit dem metallisch-süsslichen Geschmack des eigenen Blutes. Sie schluckte es hinab und irgendwie wurde der Brocken, der seit dem Erwachen in ihrem Hals fest sass gelöst. Ein angenehmes Gefühl durchströmte ihren Körper, welches sie jedoch nur wenig wahr nahm. Zu schlecht waren die Gedanken in ihrem Kopf, sie versuchten die wohlige Wärme zu zerstören welche ihr die Droge bescherte. Sie liess ihre grünen, halb geöffneten Augen durch das Zimmer streifen. Über den dreckigen Boden, hin zu dem kleinen schiefen Schränkchen, zur schäbigen Wasserschüssel welche eigentlich als Waschgelegenheit dienen sollte und von Bupuu in den letzten Tagen nur noch als Toilette benutzt wurde. Sie schaute weiter, auf ihre Habe die am Fussboden zerstreut umher lag. Ein Kamm dessen Zinken fast alle abgebrochen waren, ein gesprungener Taschenspiegel, ein paar löchrige Wollstrümpfe und das „Kompendium der Maschinistengilde Band IV“. Sie öffnete langsam die Nestel ihres Hemdes. Es war ein elfisches Herrenhemd, welches sie zusammen mit ein bisschen Gold für ihren Helm mit der Fliegerbrille bekommen hatte. Unter dem Hemd trug sie in Höhe des Bauchnabels einen Gürtel, versteckt. An jenem befand sich eine Pistole. Sie zog das gute Stück hervor, es war eines der letzten Dinge, welche sie an das 226. erinnerten. Der Lauf glänzte in dem spärlich eintretenden Licht und Bupuu betrachtete ihn, als hätte sie ihn zum ersten male gesehen. Eine lange nicht mehr gespürte Zufriedenheit durchzog ihr Gesicht, eine Energie durchbrach die schlechten Gedanken wie sie schon seit Monden nicht mehr in dem betäubten Körper gespürt wurde. Sie sprang auf von dem Bettlager und begann mit der Waffe in der Hand und festem Tritt durch den Raum zu Marschieren. „226! Drehen!“ Sie drehte sich und marschierte in die andere Richtung „226! Das Gewehr anlegen!“ Sie führte die Pistole zu ihrer Schläfe. An der Tür pochte es plötzlich wie toll „Zwergin! Was ist das für ein Lärm! Ich dachte, du wolltest keinen Ärger!“ Drang mit aller zornigkeit die Stimme des fetten Wirt von aussen herein. „226! Salvenfeuer!“ tönte es von innen dem feisten entgegen. Gefolgt von einem lauten Knall, einem dumpfen aufschlag auf den Fussboden. Was dann folgte war Ruhe. Eine Ruhe, welche es noch nie gegeben hatte um Korporal Bupuu Zharrbarag vom 226. Scharfschützenregiment.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 23. Juni 2012 um 14:56 Uhr Geschrieben von: Feldw. Bupuu Samstag, 23. Juni 2012 um 14:53 Uhr

 

Status

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Warum nichts neues? Weshalb keine neuen termine? Dies ist ganz einfach zu beantworten- zuerst war der renovationsstress- dann der umzugsstress- und nun ein defekter PC der alles einschlafen lässt. Daher, haltet weiterhin die stellung, kann sich nur noch um wochen handeln. ;-) Eurer Dwarkaar

Geschrieben von: Dwarkaar Thar Dienstag, 27. März 2012 um 06:23 Uhr

 

Anmeldung im Forum

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Ho!

 Die Massenanmeldungen über Proxyservern nimmt nicht ab. Deshalb ist bist auf weiteres die Anmeldung im Forum komplett unterbunden. Wer sich trotzdem anmelden möchte, schreibt mir bitte auf:

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

danke!

Euer, Dwarkaar

Geschrieben von: Administrator Montag, 27. Februar 2012 um 20:22 Uhr

   

Ausfall des T1 Events vom 22.02.12

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Ahoi zusammen,

 wie einige von euch ja wissen, geht es zurzeit bei uns ziemlich rund. So habe ich leider dann auch ganz vergessen, das diesen Mittwoch eigentlich wieder ein T1 Event ansteht. Da ich keinerlei Vorbereitung dazu getroffen habe- wie auch keine Infos geschaltet habe etc, lassen wir dieses Event diesmal ausfallen. Ich hoffe ihr seht es mir nach. Sobald es bei uns wieder ruhiger zu und her geht, wird das 226. auch wieder ordentlich gepflegt, versprochen!

Soweit,

euer, Cpt. Dwarkaar

Geschrieben von: Administrator Dienstag, 21. Februar 2012 um 20:32 Uhr

 

Grosses PvP Event am 05.02.12

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Diesen Sonntag, dem 05.02.2012 ab 19.45Uhr auf Drakenwald findet im T1 Gebiet der Menschen (Also Trial zugänglich) ein grosses PvP Event statt. Unsere Schützenlinie wird auf einen organisierten Feind abseits des Schlachtfeldes treffen (Also gegen andere Spieler). Es ist anzunehmen, das der Feind eine grosse Anzahl an Soldaten in die Schlacht führen wird. Deshalb wird jeder Zwerg in Nordland und Noscra dazu aufgerufen, sich dem 226. Scharfschützenregiment im Kampf anzuschliessen. Wir sammeln uns ab 19.45 Uhr im Kriegslager von Nordland.


Hintergrund:
Noch immer wird der Trupp von Korporal Schleyfer vermisst. Zwar weiss man nun, "wo" der Trupp ca. ist. Aber die Informationen sind spärlich. Nun hat aber ein Bote aus dem Norden die Nachricht überbracht, das ein Jäger aus einem der Fischerdörfer die Lage rund um Schleyfer sehr genau kennt- angeblich sogar einen sicheren Pfad ausgekundschaftet hat. Natürlich gilt es diesen Informanten zu treffen und die so wichtigen Informationen sicher zu stellen. Leider berichtet ein weiterer Bote von einem aufstrebenden Barbarenstamm in diesem Gebiet, der bereits mehrere Gehöfe verwüstet hat. Möglich, das genau dieser Barbarenstamm im falschen Augenblick die Fischerdörfer angreifen wird. Wenn die Kompanie Donnergroll rasch und entschlossen eingreift, könnte sie Schleyfers Trupp noch vor der völligen Vernichtung Retten.

Geschrieben von: Administrator Donnerstag, 02. Februar 2012 um 20:58 Uhr

   

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